Immer wieder gibt es Probleme bei der Ausgabe von InDesign-Dokumenten mit Transparenz-Effekten wie einem Schlagschatten.
Das Problem auf dem Ausdruck oder dem PDF äussert sich dadurch, dass sich hinter dem transparenten Bereich eine weisse Box befindet.

Dieser Effekt kommt erst durch die Transparenzreduzierung zustande, wenn transparente Effekte im Zusammenhang mit Spotfarben verwendet werden. Betroffen sind Digitaldrucker, welche kein Überdrucken unterstützen sowie PDF-Dokumente, welche als Acrobat 4/PDF 1.3 (z.B. PDF/X-3) exportiert wurden.
Simpler gehts kaum. Im Drucken-Dialog befindet sich unter «Ausgabe» die Option «Überdrucken simulieren». Ist diese aktiviert, kann das Dokument korrekt ausgegeben werden.

Hier gibt es zwei Wege:
In Acrobat 6 und 7 Professional gibt es unter «Erweitert → Druckproduktion» die Überdrucken-Vorschau, in Acrobat Reader ab Version 6 in den Voreinstellungen unter «Seitenanzeige» die Möglichkeit, die Überdrucken-Vorschau zu aktivieren.
Der zweite Weg gilt nur für PDFs, welche als Acrobat 4/PDF 1.3 exportiert werden. PDF/X-3-Dokumente für den Offsetdruck sind davon nicht betroffen und müssen zwingend im Originalzustand weitergegeben werden.
Auch in den Export-Einstellungen gibt es unter Ausgabe die Option «Überdrucken simulieren», welche für eine korrekte Darstellung sorgt.

Vor allem Kunden fühlen sich von den weissen Elementen irritiert. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, für das Einholen eines «Gut zum Druck» entweder die Überdrucken-Vorschau generell zu aktivieren oder das PDF als Acrobat 5 (PDF 1.4) auszugeben, welches native Transparenz unterstützt.
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