Wie man Safari für die Webentwicklung aufrüstet

Firefox ist dank seiner vielen Erweiterungen schnell zum Liebling vieler Webentwickler avangiert.

Zum normalen «surfen» im Internet nutze ich Safari 3. Gründe dafür sind die Schnelligkeit und .mac-Synchronisation sowie die optische Integration ins Betriebssystem OS X.
Für die Webentwicklung kommt jedoch Firefox zum Einsatz. Mit den Erweiterungen «Web Developer», «Firebug» und «HTML Validator» werden meine Anforderungen komplett abgedeckt. Doch was hat Safari dagegen zu bieten? Es folgt ein kleiner Überblick.

Von Haus auf

Bis Version 2 hatte Safari selbst nichts zu bieten. Mit Version 3 konnte man erstmals mittels einem Terminal-Befehl (oder einfacher per TinkerTool), das Develop-Menü aktivieren. Seit Version 3.1 lässt sich dieser Punkt bequem über Safari → Einstellungen → Erweitert → «Menü Develop in der Menüleiste einblenden», aktivieren.

Dieses Menü bietet unter anderem:

  • das Wechseln des Benutzeragenten
  • das Deaktivieren von Caches, Bilder, Styles und Javascript
  • Webinformationen

Hinter «Webinformationen» verbirgt sich ein ausgewachsener Firebug-Klon, mit welchem die Website genau analysiert werden kann. Auch das Messen der Ladezeiten (wie mit YSlow für Firebug) ist möglich.

Erweiterungen

Eine umfangreiche Sammlung bietet Pimp my Safari. Bevor eine Erweiterung installiert werden kann, wird SIMBL benötigt.

Für die Webentwicklung wichtig sind:

Fazit

Zwar hat sich in Richtung Webentwicklung in den letzten Jahren einiges getan, aber ob Safari zukünftig Firefox als Entwickler-Browser den Rang ablaufen kann, sei einmal dahingestellt …

Geschrieben von

Als typografischer Gestalter in der eigenen Grafikagentur erzähle ich aus meinem Agenturleben. Neue Apps welche mir den Alltag erleichtern können schaue ich mir immer wieder gerne an. Zur Entspannung geniesse ich die Zeit mit meinem Big Green Egg® und erzähle dazu gerne Grillgeschichten hier oder in der Community Green Grillers.

3 Kommentare

  1. Ich hoffe doch stark, dass da noch was kommt. Am Liebsten wäre mir eine offene Plug-in-Schnittstelle. Bei der aktuellen Politik von Apple aber wohl eher Wunschdenken.

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